Mittwoch 27. Juni 2012 18:30 Uhr
Vortrag: Das nicht erbaute Höchst – Architekturprojekte einer „Großmacht”
Was wird geboten?
Wie kann man über Bauwerke sprechen, die es nie gegeben hat?
Ganz einfach: kommen Sie, hören Sie zu, schauen Sie sich die Bilder an,
Sie werden „Sehen”!
Vor rund einhundert Jahren war Höchst am Main, damals noch nicht zu Frankfurt a.M. gehörig, eine aufstrebende Industriestadt. Hier stand eine Fabrik neben der anderen, wurde gutes Geld verdient, und der Name der Stadt erlangte weltweit einen guten Namen. Das trieb nicht nur den fleißigen Bürgern, sondern auch den honorigen Stadtvätern die Flausen in den Kopf. Man wollte zeigen, zu was man es gebracht hatte.
Einzelne Ansätze zum Größenwahn hatte es, wie zu zeigen ist, auch in früheren Jahrhunderten schon gegeben. Aber das hatten die Zeit und der Geldmangel geregelt. Nun aber schien das Geld dem Stadtkämmerer regelrecht aus den Taschen zu laufen. Jawohl, auch solche Zeiten gab es. Es sollte einiges für die Bevölkerung, mehr aber noch zum Ruhme von Höchst getan werden. Und ein neureicher Leutnant wollte zeigen, wie ein richtiges Schloss aussehen sollte.
Die Träume platzten, Kriege und Krisen, manchmal auch ein bisschen Vernunft, haben das Schlimmste verhindert. Aber es lohnt sich, diesen wunderlichen Bauprojekten einmal nachzugehen. Der Vortrag stellt sie vor und erläutert die Hintergründe.
Sie sind herzlich eingeladen!
Eintritt frei!
Pressemitteilung zum Dowonload (pdf)
mit Lichtbildern von Dr. Wolfgang Metternich
Veranstaltungsort:
Höchster Porzellan-Museum im Kronberger Haus
Bolongarostr. 152, Frankfurt-Höchst





