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Bibliothek der Generationen
Mi, 16. Januar 2019 —— 18:30

Das Private ist politisch!
Gespräch mit Sibylla Flügge

Sibylla Flügge ist eine der prägenden Figuren der zweiten Frauenbewegung in Frankfurt.
In einem Vortrag und einem anschließenden Gespräch mit Angela Jannelli (Kuratorin Bibliothek der Generationen) und Dorothee Linnemann (Kuratorin Sonderausstellung Damenwahl) spricht sie darüber, welche Ereignisse sie geprägt und welche Themen sie bewegt haben.
Sibylla Flügge zeigt auch Dokumente und Objekte, die in ihren Beitrag für die „Bibliothek der Generationen“ eingehen werden und von der zweiten Frauenbewegung in Frankfurt zeugen.

8€ / 4€ Eintritt
Ort: Ausstellungshaus Ebene 3

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung beim Besucherservice des HMF erforderlich:
Information und Anmeldung
Susanne Angetter
Montag bis Freitag: 10.00 - 15.30 Uhr
Tel. +49 (0)69-212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

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Führung
Mi, 16. Januar 2019 —— 19:00

Damenwahl! 100 Jahre
Frauenwahlrecht

Am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen. Die Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt vom 30.8.2018 bis 20.1.2019 begleitet die Vorkämpferinnen des Frauenwahlrechts. Sie verfolgt die Geschichte der ersten Frauenbewegung in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung und würdigt die ersten Politikerinnen der Weimarer Republik. Mit einem Ausblick bis in die Gegenwart wird sichtbar, dass das Thema nicht an Aktualität verloren hat. Ein vielfältiges Begleitprogramm wird zu Diskussionen anregen. Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Schirmherrschaft zur Ausstellung inne und Objekte aus internationalen Archiven und Museen zeigen neue Perspektiven auf die Revolutionszeit.

Führung mit Lotte Droß
10€ / 5€ Eintritt + 3€ Führung
Info zum Start: Museumskasse

Für die Führung ist eine Anmeldung beim Besucherservice des HMF erforderlich:
Information und Anmeldung
Susanne Angetter
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. +49 (0)69-212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

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Porzellan Museum
Mi, 16. Januar 2019 —— 19:30

Die Synagogen von Höchst am Main

Als am 9. November 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde von den Nationalsozialisten, der SA und auch manchen Bürgern von Höchst verwüstet und zerstört wurde, als die noch in der Stadt lebenden jüdischen Mitbürger ausgeplündert und vertrieben, die letzten Mitglieder der Gemeinde wenige Jahre später in den KZ ermordet wurden, war aktives jüdisches Leben für immer zu Ende. Eine jüdische Gemeinde im Frankfurter Stadtteil Höchst gibt es seither nicht mehr. Über Jahrhunderte waren jüdische Einwohner zwar immer argwöhnisch betrachtet aber meist wenigstens geduldet, in Höchst ansässig gewesen. Für etwa 150 Jahre ist sogar eine jüdische  Gemeinde mit eigenem Versammlungsraum und Bethaus nachweisbar. Das älteste dieser Gebäude ist schon 1778 erwähnt, aber sicher älter, die letzte große Synagoge am Höchster Markt fiel nach dem Pogrom von 1938 der Spitzhacke zum Opfer. Nun ist auch die Synagoge des 19. Jahrhunderts, in der die Gemeinde sich von 1816 bis 1905 versammelte, wieder ans Licht getreten und kann genau lokalisiert werden. Der Vortrag berichtet über die Bethäuser der jüdischen Gemeinde seit dem 18. Jahrhundert und lässt die Gebäude – wenigstens in alten Ansichten und virtuell wieder auferstehen.

Vortrag mit Lichtbildern von Wolfgang Metternich, in Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt am Main - Höchst
Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Ort: Porzellan Museum Frankfurt, Bolongarostr. 152, 65929 Frankfurt-Höchst

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