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„Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ – Sinnbild für den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Nachkriegszeit, Figur von Mile Braach, ausgestellt im Stadtlabor © HMF, Horst Ziegenfusz
Führung
So, 26. Dezember 2021 —— 12:00

Auf Spurensuche im Heute – Frankfurt und der NS

Im Herbst 2020 machten sich rund 30 Frankfurter*innen auf die Suche nach Spuren des NS in der Gegenwart. Welche Prägungen, Gefühle, Einstellungen oder Ideale aus der Zeit des NS wirken heute noch? Ihre vielfältigen Erfahrungen und Ergebnisse werden in der Stadtlabor-Ausstellung gezeigt. Die Beiträge zeigen eine breite Palette des Offenlegens, Nachfragens und Reflektierens der NS-Geschichte: Die verfolgten Spuren führten in die eigene Familie oder Community, es geht um die (Nicht-)Erinnerung an die Opfer von Zwangsarbeit in der Nachbarschaft, um Bunker und den Luftkrieg, um Kriegskindheiten nicht nur in Deutschland, um die Verstrickung der Vorfahren in NS-Verbrechen oder auch um belastete Sprache und Orte. Diese individuellen Zugänge zur NS-Geschichte zeigen, wie eine der heutigen diversen Gesellschaft angemessene und inklusive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit aussehen kann.

Führung mit Alexandra Sajnikova
8 €/4 € Eintritt + 3 € Führung
Info zum Start: Museumskasse

Bis zu 25 Personen können an einer Führung teilnehmen, dabei ist uns die Einhaltung der empfohlenen Maßnahmen zum Infektionsschutz ein wichtiges Anliegen.
Der Besuch des Museums ist nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Maske (FFP2, KN 95 (ohne Ventil), OP–Maske, Typ I, II und IIR) möglich.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen und Führungen ist eine Anmeldung erforderlich:
Information und Anmeldung
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. +49 69 212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

oder kaufen Sie online Ihr Ticket für diese Führung.

Sind noch Plätze verfügbar, können Sie sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.


Festwiese zur Maifeier zwischen 1933 und 1944, Fotografie von Otto Emmel © HMF
Führung
So, 26. Dezember 2021 —— 15:00

Eine Stadt macht mit – Frankfurt und der NS

An 19 abstrakten Orten wie beispielsweise Straße, Parteibüro, Rathaus, Amt, Zuhause, Lager, Gericht oder Unternehmen wird gezielt die Frage der Täterschaft aufgegriffen. Der Blick ist auf die Handlungsoptionen aller Mitglieder der Stadtgesellschaft gerichtet, Konsequenzen von Mitmachen, Duldung, politischer Untätigkeit, Wegsehen, Profitieren oder blindem Gehorsam werden reflektiert.
Wie beim tatsächlichen Wandel durch die Stadt sind alle aufgefordert, sich als mündige Bürger*innen selbst ihren Weg durch die Ausstellung zu gestalten und einen Begriff vom NS zu erschließen. Der Titel der Ausstellung „Eine Stadt macht mit“ verdeutlicht, dass sich Frankfurt im NS nicht grundsätzlich von anderen Städten unterschied. Gleichzeitig verweist er auf eine aktive Beteiligung unterschiedlicher Individuen am verbrecherischen „System“ NS.

Führung mit Alexandra Sajnikova
10 €/5 € Eintritt + 3 € Führung
Info zum Start: Museumskasse


Bis zu 25 Personen können an einer Führung teilnehmen, dabei ist uns die Einhaltung der empfohlenen Maßnahmen zum Infektionsschutz ein wichtiges Anliegen.
Der Besuch des Museums ist nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Maske (FFP2, KN 95 (ohne Ventil), OP–Maske, Typ I, II und IIR) möglich.

Für die Teilnahme an den Veranstaltungen und Führungen ist eine Anmeldung erforderlich:
Information und Anmeldung
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Tel. +49 69 212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de

oder kaufen Sie online Ihr Ticket für diese Führung.

Sind noch Plätze verfügbar, können Sie sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.