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Tagung vom 23. und 24. Mai 2019

Die Ausstellung „Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern“ macht die vielfältigen Dimensionen des Vergessens sichtbar und verzahnt Erkenntnisse aus Sozialwissenschaften, Kulturgeschichte, Neurowissenschaft, Psychoanalyse und Kunst miteinander.
Die Tagung vertieft die Themenfelder Gedächtnis – Biografie – Identität, kultureller Wandel von Erinnern und Vergessen, Vergessen als Verdrängen des Vergangenen und Trauma im Dialog der Expert*innen. Vorträge von 30 Minuten und moderierte Gespräche wechseln sich ab.

Donnerstag, 23. Mai

8.30 Uhr Anmeldung

9.00 Uhr Begrüßung
Dr. Jan Gerchow
Direktor des Historischen Museums Frankfurt
Prof. Dr. Vera King
Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt

9.30 Uhr Key Note
Vergessen und Erinnern. Zur Bedeutung eines Bindeworts
Prof. Dr. Christine Abbt
Universität Luzern

Publikumsdiskussion

Kaffeepause

Panel I Gedächtnis – Biografie – Identität

10.30 Uhr Einführung
Dr. Insa Wilke Moderation

10.45 Uhr Von Mnemosyne zum NMDA-Rezeptor
Prof. Dr. Hannah Monyer
Universität Heidelberg und Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

11.20 Uhr Erinnern, wie es (zu) uns passt. Die Veränderung von
Lebensgeschichten im Laufe des Lebens

Prof. Dr. Tilmann Habermas
Goethe-Universität Frankfurt

Im Gespräch: Hannah Monyer und Tilmann Habermas
Insa Wilke Moderation

12.30 Uhr Mittagspause

Panel II Kultureller Wandel von Erinnern und Vergessen

14.00 Uhr Einführung
Dr. Insa Wilke Moderation

14.10 Uhr Immer schneller, immer mehr …
Vergessen und Bewahren in der digital beschleunigten Gegenwart

Prof. Dr. Vera King
Sigmund-Freud-Institut und Goethe-Universität Frankfurt

14.40 Uhr  Langsam und ungewiss?
Homer vergessen und bewahren von der Antike bis zur Gegenwart

Prof. Dr. Astrid Erll Goethe-Universität Frankfurt
Im Gespräch: Vera King und Astrid Erll
Insa Wilke Moderation

15.30 Uhr  Kaffeepause

16.00 Uhr  Heimat im Vergessen
Dr. Verena Boos
Autorin
Publikumsdiskussion

16.45 Uhr Im Gespräch: Christine Abbt und Aleida Assmann
Insa Wilke Moderation

17.30 Uhr Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung
Erfrischung

19.00 Uhr Räumliche und zeitliche Bilder des Erinnerns und Vergessens
Prof. Dr. Aleida Assmann
Anglistin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin

Freitag, 24. Mai

9.30 Uhr Key Note
Erinnern, hin und zurück
Jochen Gerz Künstler
Publikumsdiskussion

10.25 Uhr Kaffeepause

Panel III Vergessen als Verdrängen des Vergangenen

10.45 Uhr Einführung
Dr. Insa Wilke Moderation

11.00 Uhr Vergessen und Erinnern im Historischen Museum
Dr. Jan Gerchow
Direktor des Historischen Museums Frankfurt
Publikumsdiskussion

11.40 Uhr „Wer bin ich?“
Identitätsbrüche und die Auslöschung der eigenen Vergangenheit infolge eines massiven Traumas
Ilany Kogan Psychoanalytikerin
Publikumsdiskussion

12.30 Uhr Mittagspause

Panel IV Trauma

14.00 Uhr Einführung
Dr. Insa Wilke Moderation

14.10 Uhr The need to remember and the need to forget.
Verarbeitung von Trauma und Verlust bei Kindern
mit Bindungsabbrüchen

Prof. Dr. Patrick Meurs
Universität Kassel und Sigmund-Freud-
Institut Frankfurt
Publikumsdiskussion

14.40 Uhr An Abschiede erinnere ich mich
Jenny Erpenbeck Autorin

Publikumsdiskussion

15.30 Uhr Kaffeepause

15.45 Uhr Vergessen und Nicht-Vergessen-Können.
Eine psychoanalytische Perspektive

Prof. Dr. Heinz Weiß Robert-Bosch-Krankenhaus
Stuttgart und Sigmund-Freud-Institut Frankfurt
Publikumsdiskussion

16.30 Uhr Im Gespräch: Jenny Erpenbeck, Jochen Gerz und
Heinz Weiß
Insa Wilke Moderation

17.30 Uhr Tagungsende

Kooperationspartner:

Sigmund-Freud-Institut Frankfurt

Gefördert von:

Kulturstiftung des Bundes

Konzeption:

Jasmin Alley, Prof. Dr. Kurt Wettengl, Kurator*in der Ausstellung „Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern“

Organisation:

David Barth

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 15. Mai unter
david.barth[at]stadt-frankfurt.de

Tagungsort:

Historisches Museum Frankfurt