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Das Foto zeigt das Modell der
Modell der "Ewigen Baustelle". Foto: HMF: Thijs Wolzak
Das Foto zeigt Abrissbagger, die den Museumsbau von 1971 abtragen.
Abriss des Historischen Museums ("Betonbau") im Jahr 2011. Foto: HMF, Susanne Gesser
Das Foto zeigt das Modell der Das Foto zeigt Abrissbagger, die den Museumsbau von 1971 abtragen.

Frankfurt = ewige Baustelle?!

In keiner anderen deutschen Großstadt gibt es eine Bautätigkeit, die mit derjenigen in Frankfurt seit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs vergleichbar ist. Daniel Verkerks Modell zeigt die Stadt im ewigen Umbau.

Das Frankfurter Stadtbild ist von ständigem Umbau geprägt: Hier gibt es immer mehrere Großbaustellen mit hoch aufragenden Kränen gleichzeitig, sowohl im Herzen der City als auch an der Peripherie. Es sind v.a. die Kräne, die das Stadtbild kennzeichnen. Ältere Gebäude stehen wie Inseln im Stadtraum, aus früheren Epochen haben nur Fragmente überlebt. In Frankfurt gibt es immer wieder große Neubauprojekte, um historische Gebäude zu rekonstruieren, so wie die „neue Altstadt, die rund um den Dom entstanden ist.

Die Stadt bietet harte Kontraste von klein und groß, von alt und neu, verkommen und glänzend. Gemütlicher Kiez und harte Weltstadt stehen unmittelbar nebeneinander. Ein immenser täglicher Pendlerstrom wirkt dem Eindruck von „Gemütlichkeit“. In Frankfurt spielt sich der Alltag und das Leben auf kleinem Raum ab. 1965 beschrieb der Psychologe Alexander Mitscherlich die „Unwirtlichkeit unserer Städte“ und hatte dabei Frankfurt vor Augen.