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Flitter 1620

Prägung der Kipperzeit.

Kippermünzen gab es in den Jahren 1619 bis 1623. Spekulanten kauften guthaltige Münzen auf und gaben sie in die Schmelze. Legiert mit sehr viel Kupfer prägten die Landesherrn schlechte neue Münzen aus. Damit machten sie einen ungeheuren Gewinn. Die Folge waren eine Geldschwemme, Spekulation, Inflation und eine ungeheure Rechtsunsicherheit. Am Ende wurden die kupferhaltigen Kippermünzen auf einen kleinen Bruchteil ihres Wertes herabgesetzt

Der Ort entstand um die 1134 erwähnte Burg Dankwarderode. Sie war ein Mittelpunkt des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg und wurde wie eine Reichsstadt behandelt. Die städtische Münzprägung dieser bedeutenden Handelsstadt war umfangreich, endete aber 1671 durch Zwang des Landesherrn.

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