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Kipper 12er 1620

Kippermünzen gab es in den Jahren 1619 bis 1623.

Spekulanten kauften guthaltige Münzen auf und gaben sie in die Schmelze. Legiert mit sehr viel Kupfer prägten die Landesherrn schlechte neue Münzen aus. Damit machten sie einen ungeheuren Gewinn. Die Folge waren eine Geldschwemme, Spekulation, Inflation und eine ungeheure Rechtsunsicherheit. Am Ende wurden die kupferhaltigen Kippermünzen auf einen kleinen Bruchteil ihres Wertes herabgesetzt. Dieses Stück nennt auf der Vorderseite den verantwortlichen Münzherren, Graf Albrecht Otto II. und zeigt – wie damals üblich den Namen und Titel des Kaisers und den doppelköpfigen Reichsadler.

Die Grafen hatten Güter an der mittleren Lahn und in Oberhessen. 1417 bis 1420 erwarben sie Münzenberg, Lich, Laubach und Butzbach. Zugleich erfolgte die Teilung in zwei Grafschaften, von denen Solms-Lich wichtiger wurde. Davon spaltete sich 1561 Solms-Laubach ab.

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