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Itterer Ausbeutetaler 1714

Dieser mit 45 mm übergroße Bergbautaler ist eine der malerischsten und kunstvollsten Prägungen der Darmstädter Münzstätte.

Dies bezieht sich auf das Landschaftsbild auf der Rückseite. Sie zeigt die Bergbaulandschaft, durch die in kleinen Windungen der Bach Itter fließt. Am oberen Ufer ziehen je zwei Pferde zwei Erzkarren. Die Kutscher reiten auf dem ersten Pferd. In der Landschaft sind Menschen und ein Reiter zu erkennen, auf dem höchsten Berg thront die Itterburg, die Sonne strahlt auf das Dorf Obernburg. Am unteren Bildrand halten zwei Löwen das Hessische Wappen mit Krone. Über dem Bild steht: GOTT HAT SEINEN REICHEN SEGEN./ ITTER IN DICH WOLLEN LEGEN. 1714. Der Ort Itter, heute Thalitter, liegt in Nordhessen zwischen Frankenberg und Korbach, damals Oberhessische Darmstädter Exklave.

Bei der hessischen Landesteilung von 1567 bekam Georg I. mit Darmstadt ein Achtel des Landes. Das Gebiet vergrößerte sich durch Erbschaften. 1609 wurde die Universität Gießen gegründet. Die prunkvolle Hofhaltung im 18. Jahrhundert überstieg bei Weitem die finanziellen Mittel des Landes.

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