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Groschen 1422-1461

Sehr seltener Groschen des Herzogs Gerhard aus der Münze zu Unna.

Ein Handwerker verdiente um 1390 vier Groschen am Tag und ein Lehrling die Hälfte. Ein Pfund Rindfleisch oder zwei Heringe kosteten ½ Groschen. Für eine Hose waren 19 Groschen zu zahlen. 24 Groschen waren ein Goldgulden. Jährliche Einkünfte von 30 Gulden galten als ausreichend

Die Münzprägung der seit ca. 1160 bestehenden Grafschaft im westlichen Sauerland folgte westfälischen Vorbildern. 1364 wurde Mark mit der Grafschaft Kleve vereinigt. 1614 kamen beide Länder an Kurbrandenburg und somit später an Preußen.

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