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Porträt von Christian Joseph Dietze

Ein Münzwardein war ein Beamter, der die Metalle und Münzen überprüfte.

Christian Josef Dietze war der letzte Generalmünzwardein des Oberrheinischen Reichskreises. Er stammte aus einer Familie von Münzbeamten. Schon jung wurden in diesem Gewerbe die Söhne als Nachfolger ihrer Väter vorgeschlagen. Dietze wurde 1800 Kreiswardeinsadjunkt, eine Art Gehilfe, bei seinem Vater. Zwei Jahre später bestand er selbst das Examen zum Münzmeister und Wardein.

Dietze begann seine Laufbahn als unbesoldeter Kreiswardein. Am 31. Mai 1806 wurde er Frankfurter Bürger und heiratete 1807 die Pfarrerstochter Sabine Magdalene Claus (1783-1841). Zu dieser Zeit arbeitete Dietze in der Münzverwaltung des Rheinbundes. Von 1808 bis 1810 war er nassauischer Wardein in Ehrenbreitstein. In späteren Jahren wechselte Dietze seinen Beruf. Er ging nach Budapest und wurde Tabakhändler. Christian Josef Dietze starb 1844 in Budapest.

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