Zum Inhalt Zum Hauptmenü Zur Suche Zum Footer
Zwei Museumsbesucherinnen betrachten Gemälde aus der Sammlung Daems
Nacht der Museen 2016 © HMF Stefanie Kösling

Die Gemäldesammlung des Johann Georg Christian Daems (1774–1856)

Petersburger Hängung: Johann Georg Christian Daems sammelte über 200 Gemälde: Der überwiegende Teil der Gemälde stammt von holländischen, flämischen und Frankfurter Künstlern des 16. bis 19. Jahrhunderts.
Da­run­ter sind auch zahlreiche Meisterwerke, wie die Land­schafts­dar­stel­lung, die der Maler Frans Post (1612-1680) von Brasilien angefertigt hat. In Daems Sammlerzimmer können Besucherinnen und Besucher sehen, wie eine „Petersburger“ Hängung ausgesehen hat. Die Gemälde werden dicht eines neben das andere gehängt. Dabei spielen die Inhalte eine ebenso große Rolle wie die Formate der Bilder. Die Bezeichnung geht auf die dicht behängten Wände der Sankt Petersburger Eremitage zurück.

Seine Kunstkenntnisse erwarb sich Johann Georg Christian Daems auf Italien-, Frankreich- und Englandreisen. Die Daems'sche Sammlung hat sich fast vollständig im HMF erhalten und zeugt vom Sammeleifer eines Frankfurter Bürgers aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der insbesondere niederländische Maler mochte. Die Sammlung des Frankfurter Kaufmanns Johann Georg Christian Daems bildet einen wichtigen Grundstock der Gemäldesammlung des HMF. Er vermachte sie 1845 der Stadt Frankfurt.