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Kipper Doppeltaler 1622

Kippermünzen gab es in den Jahren 1619 bis 1623.

Spekulanten kauften guthaltige Münzen auf und gaben sie in die Schmelze. Legiert mit sehr viel Kupfer prägten die Landesherrn schlechte neue Münzen aus. Damit machten sie einen ungeheuren Gewinn. Die Folge waren eine Geldschwemme, Spekulation, Inflation und eine ungeheure Rechtsunsicherheit. Am Ende wurden die kupferhaltigen Kippermünzen auf einen kleinen Bruchteil ihres Wertes herabgesetzt.

Bei der Landesteilung von 1485 erhielt die albertinische Linie Sachsen. Sachsen wurde 1547 zum Kurfürstentum. Dank reicher Silbervorkommen wurde der sächsische Taler zur Leitwährung in Norddeutschland. Von 1697 bis 1763 war der Kurfürst von Sachsen zugleich König von Polen. Sachsen war zu dieser Zeit ein Zentrum deutscher Kultur.

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