Juni 2026 - März 2027
Im Sommer 2027 öffnet das Museum im Bolongaropalast seine Türen. Der Westen Frankfurts erhält damit ein eigenes Museum, und das Frankfurter Museumsufer wird in Richtung Höchst erweitert. Gleichzeitig entsteht ein vielfältiges und partizipatives kulturelles Zentrum. Im Juni 2026 gibt die Sonderausstellung im Stadtlabor „Höchst erzählt! Das Museum im Bolongaropalast“ einen Vorgeschmack auf die Eröffnung im Jahr darauf.
Dieses Bolongaro-Stadtlabor (kurz: "Bolo-Lab") im Historischen Museum Frankfurt thematisiert den Entstehungsprozess des neuen Museums und lädt alle Interessierte zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit Fragen der Museumsplanung ein: Wie entsteht ein Museum, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird? Wie lassen sich partizipatorische Ansätze in der Planung und Gestaltung eines Museums umsetzen, und wie inszenieren wir sie gemeinsam? Welche Herausforderungen und Chancen bieten sich bei der Zusammenarbeit mit verschiedenen Autor*innen und Kollaborationspartner*innen? Welche Rolle spielt ein Museum heute im gesellschaftlichen Miteinander?
Einzelne Stationen in der Ausstellung werfen diese Fragen auf und geben einen ersten Einblick in Themen und Inhalte des künftigen Museums. Die Bedeutung des Höchster Porzellans, die Geschichte der Familie Bolongaro und eine kulturgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem heutigen Frankfurter Stadtteil wird von Höchster*innen selbst erzählt. So vielfältig, wie die Bewonher*innen sind, so vielfältig sind auch ihre historischen Erzählungen über Höchst und ihre gegenwärtigen Perspektiven aus dem Frankfurter Westen. Der partizipative Prozess bleibt offen, auch während der Laufzeit der Ausstellung, denn es ist der Wunsch aller Beteiligten, weitere Partner*innen im Frankfurter Westen und darüber hinaus für das neue kulturelle Zentrum in Höchst zu gewinnen. In einem Stadtteil, in dem das Zusammenleben von komplexen Fragestellungen begleitet wird, ist eine gemeinsame Beschäftigung mit dem Erbe und der Ausgestaltung einer gemeinsamen Zukunft von großer Bedeutung.
Alle Besucher*innen sind dazu eingeladen, im "Bolo-Lab" einen Europäischen Ort im Westen Frankfurts besser kennenzulernen, der sich immer mehr als Mikrokosmos der gegenwärtigen globalen Ereignisse in Europa entpuppt.
Begleitend zur Ausstellung gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm, das mit Höchster Partner*innen entwickelt und ausgerichtet wird und insbesondere in den Frankfurter Westen einlädt. Workshops, Diskussionsrunden, Führungen und Ausstellungsformate an verschiedenen Orten in Höchst und dem Frankfurter Westen vervollständigen das Jahresprogramm und bilden einen Auftakt auf die große Eröffnung des Bolongaropalasts im Sommer 2027.
Höchst erzählt! Das Museum im Bolongaropalast

Fr, 12. September 2025 —— 14:30 - 17:00
Älterwerden in Frankfurt
Das Jugend- und Sozialamt lädt herzlich zur Eröffnung der diesjährigen Aktionswochen "Älterwerden" ein. Ergreifen Sie die Möglichkeit, in der Sonderausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ die unterschiedlichen Bedeutungen von und Perspektiven auf Mobilität kennenzulernen. Nach der Begrüßung durch die Dezernentin für Soziales und Gesundheit Elke Voitl im Leopold-Sonnemann-Saal werden die Kuratorinnen Nina Gorgus und Angela Jannelli jeweils durch die Ausstellung führen. So erhalten Sie einen besonderen Einblick in die Bedeutung der Exponate und die Idee der Ausstellung. Vor und nach den Führungen können Sie sich bei einem Glas Sekt, Saft oder Wasser im Rententurmfoyer mit anderen Teilnehmer*innen austauschen.
14 Uhr: Einlass
14.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
15.15 Uhr und 16.00 Uhr: je 2 Kurator*innenführungen, 30 Minuten
Anmeldung erforderlich bis 11.09.2025 online unter https://eveeno.com/aktionswoche2025
oder per Telefon
kostenfrei
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Mi, 24. September 2025 —— 18:30 - 21:30
Zerrissene Heimat – Ein Erzählabend zwischen Erinnerung, Verlust und neuer Verbindung
Unter dem Titel „Zerrissene Heimat“ blickt Harkamal Amar Singh, der in Indien geboren wurde, auf eine sehr persönliche Reise zurück. Im Mittelpunkt stehen Erinnerungen von Migrationserfahrungen und deren künstlerische Reflexionen. Da sind die Kindheitserinnerungen seines Urgroßvaters an das ungeteilte Punjab vor der Teilung Indiens 1947, die Abschiebungserfahrungen pakistanischer Geflüchteter im Frankfurt der 1980er Jahre und eine persönliche Reise nach Pakistan im Jahr 2023. Was bleibt von Heimat, wenn sie zerbricht? Wie kann Kunst helfen? Am Abend wird ein atmosphärischer Video-Essay gezeigt, musikalisch begleiten werden Mohamad Talha und Hassan Khan. Für das leibliche Wohl sorgen kleine pakistanische Snacks.
Veranstaltet von PakBann e.V. in Kooperation mit dem Historischen Museum
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Do, 19. Februar 2026 —— 18:30
"Die wahre Geschichte der Germanen"
Noch immer gelten die Germanen vielen als die »Ur-Deutschen«, als wilde Haudegen, die ihre Scholle nicht verließen. Erst seit relativ kurzer Zeit geben archäologische Quellen und wissenschaftliche Forschungen Aufschluss über die tatsächliche Lebensweise der germanischen Stämme, vor allem über ihre erstaunliche Mobilität. Wer waren die »Barbaren« wirklich, wo kamen sie her?
Karl Banghard, Prähistoriker und Leiter des Archäologischen Freilichtmuseums im lippischen Oerlinghausen, führt uns quer durch Europa zu den Schlüsselmomenten der germanischen Geschichte.
Die Reihe "Geschichte Jetzt!" findet in Kooperation mit hr2-kultur, dem Historischen Seminar der Goethe-Universität und dem Archäologischen Museum Frankfurt statt. Die FAZ ist Medienpartnerin der Veranstaltungsreihe.
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde & Förderer des Historischen Museums.
4 €/2 € Eintritt
Ort: Leopold-Sonnemann-Saal
Die Publikation ist im Mai 2025 im Ullstein-Verlag erschienen.
Mehr Informationen: https://historisches-museum-frankfurt.de/geschichte-jetzt
Eine Anmeldung ist möglich über den Besucherservice oder den Online-Ticketshop. Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Do, 30. Oktober 2025 —— 18:30
"Sisyphos im Maschinenraum. Eine Geschichte der Fehlbarkeit von Mensch und Technologie"
Das menschliche Verhältnis zur Technik ist von einer bedenklichen Schieflage geprägt: Menschen erscheinen als Mängelwesen, die unnötige Fehler machen und Dummheiten begehen, während ihre Maschinen und Technologien als Überwinder ihrer Schwächen gefeiert werden.
Martina Heßler, Historikerin der Technikgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt, erzählt in ihrem Buch die beeindruckende Geschichte dieses wirkmächtigen Gedankens, in dem sich die menschliche Fehlbarkeit hartnäckig mit technologischer Perfektion verbindet.
Die Reihe "Geschichte Jetzt!" findet in Kooperation mit hr2-kultur, dem Historischen Seminar der Goethe-Universität und dem Archäologischen Museum Frankfurt statt. Die FAZ ist Medienpartnerin der Veranstaltungsreihe.
Mit freundlicher Unterstützung der Freunde & Förderer des Historischen Museums.
4 €/2 € Eintritt
Ort: Leopold-Sonnemann-Saal
Die Publikation ist im Mai 2025 im C.H. Beck Verlag erschienen.
Mehr Informationen: https://historisches-museum-frankfurt.de/geschichte-jetzt
Eine Anmeldung ist möglich über den Besucherservice oder den Online-Ticketshop. Sind noch Plätze verfügbar, kann man sich auch unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse anmelden.
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Di, 18. November 2025 —— 09:30 - 16:00
"Klasse - Museum"
Programm:
9.30 Ankommen
10.00 Parallele Workshops: Klasse — Sammeln, Klasse — Ausstellen, Klasse — Vermitteln, Klasse — Strukturen & Personal
12.30 Präsentation der Ergebnisse
Mittagspause
14.00 Klasse – Kämpfe mit Alexander Gallas u. a.
15.00 Klasse – Museum: How might we…?
16.00 Ende der Tagung
Hier erfahren Sie mehr.
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Mo, 17. November 2025 —— 13:00 - 21:00
"Klasse - Museum"
Programm:
13.00 Ankommen/Registrierung
14.00 Klasse – Museum: Zur Einführung mit Doreen Mölders, Dominik Hünniger, Joachim Baur
14.30 Klasse – Konzepte mit Alex Demirović und Francis Seeck
16.30 Klasse – Kulturen:Podiumsdiskussion zur Rolle von Klasse und Klassismus in Kulturinstitutionen mit Katharina Böttger (Kuratorin & Stadtforscherin), Dietmar Dath (Journalist & Autor), Alexandra Hennig (Dramaturgin) und Ilija Matusko (Autor)
18.00 Klasse – Museumsgeschichte mit Nina Gorgus
19.30 Abendempfang im Historischen Museum mit Begrüßung durch Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main) und performativer Lesung der Working Class Daughters
Hier erfahren Sie mehr.
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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Sa, 15. November 2025 —— 15:00
Eliots am Main 2025 "Words Move, Music Moves"
Programm "Verklärte Nacht":
Richard Strauss (1864-1949), Sextett für Streicher aus der Oper Capriccio, op. 85
Luigi Boccherini (1745-1805), La musica notturna di Madrid
Arnold Schönberg (1874-1951), Verklärte Nacht, Streichsextett op. 4
Eliot Quartett: Maryana Osipova, Alexander Sachs (Violinen), Dmitry Hahalin (Viola), Michael Preuß (Cello)
Gäste: Xunyu Zhou (Viola), Anton Spronk (Cello)
Was ist wichtiger: Wort oder Musik? Diese Frage stellt nicht nur das Programm unseres Abschlusskonzerts, sondern auch Richard Strauss in seiner letzten Oper Capriccio – einer „Oper über die Oper“. In eleganten Salongesprächen wird die Frage von allen Seiten beleuchtet. Eingeleitet wird die Oper mit einem prachtvollen Streichsextett – damit beginnen auch wir unser Konzert. Luigi Boccherinis Quintettino C-Dur op. 30 Nr. 6, La Musica notturna delle strade di Madrid, ist eine klingende Nachtstimmung Madrids. Mit naturalistischer Klangmalerei schuf Boccherini eine seiner originellsten und fantasievollsten Partituren. Auch Arnold Schönbergs Verklärte Nacht, wohl das bekannteste Werk seiner tonalen Phase, ist programmatisch. In diesem Werk, in dem Schönberg die menschliche
Psyche in all ihren Facetten musikalisch erfassen wollte, basiert die Handlung auf Richard Dehmels gleichnamigem Gedicht. Es erzählt von einem frisch verliebten Paar, das nachts durch einen Wald spaziert: Die Frau gesteht ihrem Geliebten, dass sie von einem anderen ein Kind erwartet – der Mann beruhigt sie und verspricht, das Kind als sein eigenes anzunehmen. Musik voller Dramatik und Innigkeit zeichnet diesen Weg von Schuld zu Verklärung nach.
Eliots am Main 2025 im Historischen Museum findet mit Förderung der Unitel Musikstiftung und der arteMusica-Stiftung statt.
Das international besetzte, mehrfach ausgezeichnete Eliot Quartett ist mit der Konzertszene seiner Heimatstadt Frankfurt am Main eng verbunden.
Normalerweise probt und konzertiert es im Holzhausen-Schlösschen, nutzt aber auch regelmäßig den Sonnemann-Saal des Historischen Museums.
Mehr Informationen zu den Musiker*innen finden Sie hier.
Eintritt: 19 € VVK, 13 € für Schüler*innen/ Student*innen, 21 € an der Kasse vor Ort am Veranstaltungstag
Ort: Leopold-Sonnemann-Saal im HMF
Die Tabelle stellt eine Monatsübersicht über den jeweiligen Monat dar. Die Spalten sind nach Wochentagen aufgeteilt. Die Tage, an denen Veranstaltungen stattfinden, sind verlinkt.
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